DialogForum
16.05.2012
Kehrtwende in der Energiestrategie 2050?
Energieministerin Doris Leuthard erwägt, das letzte AKW erst 2044 anstatt 2034 vom Netz zu nehmen. Grund dafür ist die Angst vor einer Stromlücke, die sich ohne AKW nach 2035 für einige Jahre auftun würde, falls bis dahin noch nicht genügend erneuerbare Energie zur Verfügung stünde. Die Stromlücke hatte Leuthard ursprünglich mit fünf bis sieben Gaskombikraftwerken schliessen wollen. Doch die sind in der Bevölkerung wegen ihres hohen CO2-Ausstosses nicht sonderlich beliebt. Um möglichst wenig Gaskombikraftwerke bauen zu müssen, sollen nun also die AKW länger am Netz bleiben. Mit der Laufzeitverlängerung kann allerdings nur gerade ein Gaskombikraftwerk eingespart werden. Was halten sie von dieser „Neuausrichtung" der bundesrätlichen Energiestrategie?
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